Liste der Preisträger

Gossen-Preisträger 2012: Felix Kübler

 

Durch seine Forschung hat Felix Kübler die wissenschaftlichen Horizonte auf den Gebieten der allgemeinen Gleichgewichtstheorie, der numerischen Analyse von komplexen Modellen und der Finanzmarktökonomik erheblich erweitert. Seine Forschung bezeugt den Nutzen der mathematischen Wirtschaftstheorie für die Analyse von makroökonomischen Gleichgewichten, der staatlichen Rentenversicherung und der Bewertung von Wertpapieren bei unvollkommenen Marktbedingungen.

 

Der Gossen-Preis wurde anlässlich der Jahrestagung 2012 in Göttingen verliehen.

 

 

Gossen-Preisträger 2011: Peter Egger

 

Peter Egger hat wesentliche Beiträge zur Entwicklung der angewandten Ökonometrie geleistet, insbesondere bei der statistischen Quantifizierung von den Auswirkungen der Entfernung zwischen Handelspartnern auf die Intensität der Außenhandelsbeziehungen. Seine Forschung bezeugt den Nutzen der Ökonometrie für die Analyse von Außenhandel, Migration und Direktinvestitionen, also für die treibenden Kräfte der volkswirtschaftlichen Integration von Regionen und Nationen.

 

Der Gossen-Preis wurde anlässlich der Jahrestagung 2011 in Frankfurt am Main verliehen.

 

 

Gossen-Preisträger 2010: Roman Inderst

 

Roman Inderst hat grundlegende Beiträge zur Finanzmarktregulierung, insbesondere auch zur Bankenaufsicht, der "Retail Finance" und der Wettbewerbspolitik verfasst.

 

Der Gossen-Preis wurde anlässlich der Jahrestagung 2010 in Kiel verliehen.

 

 

Gossen-Preisträger 2009: Holger Görg

 

Holger Görg hat bedeutende Beiträge zu Entscheidungen von Unternehmen, im Ausland zu investieren, international outzusourcen oder zu exportieren, erarbeitet. Anhand theoretisch fundierter ökonometrischer Analysen, insbesondere durch Anwendung mikroökonometrischer Verfahren, hat er die Auswirkungen dieser Entscheidungen auf die Unternehmen (z.B. Produktivität und Wachstum) und auf den Arbeitsmarkt untersucht. Aufgrund seines fundierten empirischen Ansatzes hat er zum Verständnis von komplizierten ökonomischen Prozessen der Globalisierung und deren kausaler Zusammenhänge einen wichtigen Beitrag geleistet.

 

Der Gossen-Preis wurde anlässlich der Jahrestagung 2009 in Magdeburg verliehen.

 

 

Gossen-Preisträger 2008: Armin Falk

 

Armin Falk hat mit seiner Forschung die Abkehr vom Bild des homo oeconomicus - einem egoistisch und rationalen Mensch als Wirtschaftssubjekt - vorangetrieben. Mit Experimenten zeigte Armin Falk, dass der 'homo oeconomicus' in der Realität eher die Ausnahme als die Regel ist und Menschen auch bei ökonomischen Entscheidungen Wert auf Fairness legen.

 

Der Gossen-Preis wurde anlässlich der Jahrestagung 2008 in Graz verliehen.

 

 

Gossen-Preisträger 2007: Georg Nöldeke

 

Georg Nöldeke hat grundlegende Beiträge zur Informationsökonomik, Spieltheorie und Vertragstheorie verfasst. Besonders die Beiträge zur Informationsökonomik sind für das Verständnis der Kommunikation in Finanzmärkten von besonderer Bedeutung.

 

Der Gossen-Preis wurde anlässlich der Jahrestagung 2007 in München verliehen.

 

 

Gossen-Preisträger 2006: Axel Ockenfels

 

Axel Ockenfels arbeitete unter anderem zu Themen im Bereich der Spieltheorie, der experimentellen Ökonomie, des Marktdesigns sowie zu Reziprozität und Fairness. Insbesondere mit seinen Arbeiten zu strategischem Bietverhalten und Auktionsregeln von Internetplattformen sowie mit der Entwicklung der sogenannten ERC-Theorie (Equity, Reciprocity and Competition) hat er maßgeblich unser Verständnis des ökonomischen Verhaltens erweitert.

 

Der Gossen-Preis wurde anlässlich der Jahrestagung 2006 in Bayreuth verliehen.

 

 

Gossen-Preisträger 2005: Simon Gächter

 

Simon Gächter hat unter anderem grundlegende Experimente zur Bedeutung von freiwilliger Kooperation und Reziprozität für menschliche Beziehungen in wirtschaftlichen Zusammenhängen entwickelt und damit wichtige Beiträge zu den Grundlagen von Verhaltens-, Organisations- und Verhandlungstheorie geleistet.

 

Der Gossen-Preis wurde anlässlich der Jahrestagung 2005 in Bonn verliehen.

 

 

Gossen-Preisträger 2004:  Benny Moldovanu

 

Benny Moldovanu hat bedeutende Beiträge zur Auktionstheorie und zur Theorie der Anreizmechanismen geleistet und dabei insbesondere die Bedeutung externer Effekte für Auktionen und Verhandlungen herausgearbeitet. Dadurch gewinnt er neue Einsichten über den Zusammenhang solcher Mechanismen mit den nachgelagerten wirtschaftlichen Prozessen. Von grundlegender Bedeutung ist die Erkenntnis, dass es bei beliebigen externen Effekten und unvollkommener Information überhaupt keinen Mechanismus gibt, der die Effizienz der Ressourcenallokation sicherstellen kann.

 

Der Gossen-Preis wurde anlässlich der Jahrestagung 2004 in Dresden verliehen.

 

 

Gossen-Preisträger 2003: Harald Uhlig

 

Harald Uhlig hat wichtige Beiträge zur Theorie und zu den Methoden der ökonomischen Analyse dynamischer makroökonomischer Modelle sowie zur Anwendung solcher Modelle in der Analyse wirtschaftspolitischer Fragen geleistet. Systematisch hat er die Theorie des intertemporalen allgemeinen Gleichgewichts eingesetzt und die Implikationen alternativer Verhaltenshypothesen überprüft. Hierdurch gewinnt er neue Einsichten über die Dynamik von Konjunktur- und Wachstumsprozessen sowie über den Einfluss der Steuer- und Geldpolitik auf diese Prozesse.

 

Der Gossen-Preis wurde anlässlich der Jahrestagung 2003 in Zürich verliehen.

 

 

Gossen-Preisträger 2002: Lars-Hendrik Röller

 

Lars-Hendrik Röller hat wichtige Beiträge zur empirischen Industrieökonomik geleistet. Mit Arbeiten zur Modellierung von Technologien in Sektoren mit Skalen- und Verbundeffekten und zur Verknüpfung von Kosten- und Technologieanalyse und strategischer Verhaltensanalyse in Strukturmodellen hat er sowohl das Instrumentarium der empirischen Industrieökonomik als auch unsere Kenntnis von Sektoren wie Telekommunikation, Flugverkehr, Banken erheblich erweitert. Mit den von ihm entwickelten Verfahren konnte er empirisch belegen, dass größere Marktmacht der Unternehmen in diesen Sektoren mit höheren Kosten für Löhne und Produktionskapazitäten einhergeht. Dieser Befund ist von großer Bedeutung für die Wettbewerbspolitik.

 

Der Gossen-Preis wurde anlässlich der Jahrestagung 2002 in Innsbruck verliehen.

 

 

Gossen-Preisträger 2001: Klaus M. Schmidt

 

Klaus M. Schmidt hat grundlegende Beiträge zur Spieltheorie, Vertragstheorie und zur Theorie der Fairness beigesteuert sowie seine Erkenntnisse auf die Privatisierung im Transformationsprozess angewandt.

 

Der Gossen-Preis wurde anlässlich der Jahrestagung 2001 in Magdeburg verliehen.

 

 

Gossen-Preisträger 2000: Kai A. Konrad

 

Kai A. Konrad hat maßgebliche Beiträge zur Steuertheorie und zur Zeitkonsistenz bei kollektiven Entscheidungsprozessen veröffentlicht. Darüber hinaus hat er zu vielen weiteren Fragen der Volkswirtschaftslehre Stellung bezogen.

 

Der Gossen-Preis wurde anlässlich der Jahrestagung 2000 in Berlin verliehen.

 

 

Gossen-Preisträger 1999: Ernst Fehr

 

Ernst Fehr ist einer der herausragenden, auch international stark beachteten Ökonomen, die sich vor allem experimenteller Methoden bedienen. Er hat den Einfluss von sozialen Normen, Fairnessvorstellungen und Reziprozität auf wirtschaftliche Gleichgewichte, insbesondere auch auf Arbeitsmarktgleichgewichte, überzeugend nachgewiesen. Damit hat er die Bedeutung einer verhaltensorientierten Ökonomik deutlich gemacht.

 

Der Gossen-Preis wurde anlässlich der Jahrestagung 1999 in Mainz verliehen.

 

 

Gossen-Preisträger 1998: Michael C. Burda

 

Michael Burda ist einer der führenden Forscher auf dem Gebiet der Empirie des Arbeitsmarktes und der Systemtransformation. Er hat die Verkrustungen des deutschen Arbeitsmarktes als Ursache der Arbeitslosigkeit ökonomisch untersucht und mitgeholfen, die Arbeitsmarktprobleme der osteuropäischen Länder zu verstehen.

 

Der Gossen-Preis wurde anlässlich der Jahrestagung 1998 in Rostock verliehen.

 

 

Gossen-Preisträger 1997: Jürgen von Hagen

 

Jürgen von Hagen hat mit seinen Forschungsarbeiten auf dem Gebiet der Geld- und Währungspolitik großes internationales Ansehen erworben. Sein umfangreiches und vielbeachtetes Werk, das in führenden internationalen Fachzeitschriften veröffentlicht wurde, zeichnet ihn als einen der renommiertesten Makroökonomen des deutschen Sprachraums aus.

 

Der Gossen-Preis wurde anlässlich der Jahrestagung 1997 in Bern verliehen.